Praxis für Ergotherapie Mathias Paul

Willkommen in unserer Praxis für Ergotherapie, Neurofeedback und Handtherapie

Um Ihnen optimal helfen zu können, haben wir uns auf einige Leistungen spezialisiert, in denen wir über langjährige Erfahrung sowie Zusatzqualifikationen verfügen. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen rund um unsere Praxis, Leistungen sowie Therapieangebote.

Tel.: 06391/5558
Fax: 06391/5442 
Adresse: Hauensteiner Str. 17 a (Ärztehaus) 66994 Dahn 
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag – Termine nur nach telefonischer Vereinbarung

Rufen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie! 

 

Unsere Leistungen

Was ist Ergotherapie?

Ergotherapeuten helfen und begleiten Menschen jeden Alters, die durch Krankheit, Behinderung oder Alter in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind und Schwierigkeiten bei alltäglichen Aufgaben haben. Ergotherapie zielt darauf ab, die Selbstständigkeit der betroffenen Menschen zu erhöhen, sodass der Alltag in Beruf, Schule und Familie wieder so unabhängig wie möglich bewältigt werden kann.

Ergotherapie wird z.B. angewandt

  • Bei Kindern mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen
  • Nach Unfällen, Verbrennungen, Operationen, bei rheumatischen Erkrankungen
  • Nach Schlaganfall, bei Morbus Parkinson und anderen neurologischen Erkrankungen
  • Bei psychischen Erkrankungen
  • Bei Menschen mit Demenzerkrankungen

Der Fokus der Ergotherapie richtet sich auf die ganzheitliche Behandlung: Im Zentrum steht der Mensch als vielschichtiges Individuum und seine Beziehungen zur Umwelt – also zu seinen Angehörigen und Freunden, zu seinem sozialen Umfeld, dem Beruf und der Wohnung, kurzum zu allem, was Leben ausmacht.

Die ergotherapeutischen Maßnahmen werden gemeinsam mit dem Patienten an seine individuellen Einschränkungen und Schwierigkeiten angepasst. Aktivitäten des täglichen Lebens werden trainiert und verbessert. Können einzelne Handlungsabläufe nicht wieder vollständig ausgeführt werden, werden alternative Bewegungen und Verhaltensstrategien eingeübt.

Neben den konkreten Alltagsübungen sind weitere Schwerpunkte der Ergotherapie die Beratung der Patienten unter Einbeziehung der Angehörigen, z.B. zur Gestaltung der häuslichen Versorgung oder der Wohnraumanpassung.

Durch gezielte ergotherapeutische Maßnahmen kann dem Betroffenen (wieder) dazu verholfen werden, den vielfältigen Anforderungen seines Lebens gerecht zu werden. Seine Lebensqualität wird verbessert, und davon profitieren auch die Angehörigen.

Ergotherapie beruht auf medizinischer, sozialwissenschaftlicher und handlungsorientierter Grundlage. Sie kann bei Menschen jeden Alters angewandt werden, bei Bewegungsstörungen, Körperempfindungs- und Nervenleitungsstörungen, psychischen und sozioemotionalen Problemen. Die Ergotherapie ist ein anerkanntes Heilmittel und wird vom Arzt verschrieben. Durch Verbesserung, Wiederherstellung oder Kompensation der beeinträchtigten Fähigkeiten und Funktionen soll dem Patienten eine möglichst große Selbstständigkeit und Handlungsfreiheit im Alltag ermöglicht werden. Neben geeigneten Übungen soll auch der Einsatz von Hilfsmitteln dazu beitragen, dass die verbleibenden Fähigkeiten angepasst werden und so ein Optimum an Rehabilitation erreicht wird.

Bio- und Neurofeedback

Biofeedback und Neurofeedback sind ganzheitliche Methoden, deren Zielsetzung die Bewusstmachung der Verbindung und die gegenseitige Beeinflussung von Körper und Geist ist. Durch Biofeedback und Neurofeedback sollen Selbstregulation, Kontrolle und Flexibilität erreicht und dadurch Gesundheit, Lernen und Leistung verbessert werden.

In den folgenden beiden Infoboxen finden sie weitere Detailinformationen über die jeweiligen Behandlungsmethoden.

Neurofeedback

Neurofeedback ist eine weltweit eingesetzte, wissenschaftlich anerkannte Methode zur Messung und zur Verbesserung der Gehirnaktivität. Sie basiert auf neuesten Erkenntnissen der Gehirnforschung, dass sich bestimmte Verhaltensmuster immer auf dieselben Gehirnwellenmuster zurückführen lassen. Neurofeedback gleicht einem längerfristigen Lernprozess, ähnlich wie Schwimmen oder Fahrradfahren lernen. Das Gehirn verändert seine Aktivitätsmuster nachhaltig.

Mittels moderner Messmethoden wird die mentale Aktivität direkt am Kopf gemessen und dem Übenden zu Trainingszwecken zurückgemeldet. Neurofeedback ist in der Behandlung von AD(H)S, Schlaganfall, Migräne, Tic-Störungen und einer Vielzahl weiterer Krankheiten, vom Vorschulalter bis ins hohe Alter, erfolgreich möglich.

Ziel des Neurofeedback ist es, durch eine situationsgebundene Optimierung der Hirnströme die Wahrnehmung, das Denken, die Aufmerksamkeit, das Verhalten und das Wohlbefinden nachhaltig positiv zu beeinflussen.

Neurofeedback ist relativ einfach anzuwenden, völlig schmerzfrei, nach derzeitigem Stand der Wissenschaft nebenwirkungsfrei und stets die bessere Wahl zu Medikamenten.

Biofeedback

Biofeedback ist ein modernes, wissenschaftlich fundiertes Trainingsverfahren physiologischer Parameter.

Es dient zur Behandlung von körperlichen, psychosomatischen und psychischen Krankheiten durch die systematische Rückmeldung von Körperfunktionen.

Bestimmte Körperfunktionen, die normalerweise unbewusst reguliert werden und nicht dem Willen unterliegen, können bewusst beeinflusst werden – dazu wird das Biofeedback-Training eingesetzt.

Eine Software wertet dazu die gemessenen Parameter aus und bewertet die Veränderungen, so dass die Intensität entweder über Töne oder visuell über den Computerbildschirm zurückgemeldet werden kann. Auf diese Weise lernt unser Bewusstsein, welche Veränderungen gewünscht und welche unerwünscht sind, und der Körper passt sich mit der Zeit an.

Als Endziel des Biofeedback-Trainings kann für den Anwender somit Entspannung, das Management von Stress oder allgemeines Wohlbefinden sein. Der Erfolg wird hier durch die Messung und Rückmeldung unmittelbar sichtbar, wodurch auch diese Techniken noch effektiver werden. 1

Biofeedback bietet verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:

  • Schmerztherapie (Spannungskopfschmerz, Migräne, Gesichtsschmerz, chronischer Rückenschmerz u. ä.)
  • Neuromuskuläre Störungen
  • Psychosomatik und Verhaltensmedizin
  • Psychiatrie (Angststörungen, Panikattacken, Phobien, Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörungen, Stressmanagement, u. ä.)
  • Neurologie (Fibromyalgie, Epilepsie, Tinnitus, Schlafstörungen u. ä.)
  • Essentielle Hypertonie (Bluthochdruck) •
  • Chronic-Fatigue-Syndrom 1

 

1 Quelle www.mindfield.de & DGBfb e.V.

Handtherapie

Die Handtherapie kommt bei der Beeinträchtigung der Handfunktionen und zur Behandlung von Schmerzsymptomen zum Einsatz und dient der Verbesserung und Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit im Handbereich sowie der Schmerzlinderung.

Mögliche Erkrankungen:

  • Karpaltunnelsyndrom
  • Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS)
  • Arthrose
  • Chronische Polyarthritis
  • Beugesehnenkontraktur (Morbus Dupuytren)
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Tennis- oder Golfer-Arm

Mögliche Verletzungen:

  • Knochenbrüche (Frakturen)
  • Sportverletzungen
  • Sehnenverletzungen / Beugesehnenverletzungen
  • Nervenverletzungen
  • Band- und Kapselverletzungen
  • Weichteilverletzungen (wie Schnitt- oder Stichwunden)
  • Schulterverletzungen
  • Amputationen und anschließende Phantomschmerzen
  • Verbrennungen
  • Narbengewebe

 

Bobath-Konzepte

Das Bobath-Konzept ist das weltweit in allen therapeutischen und pflegerischen Bereichen erfolgreich angewandte Konzept zur Rehabilitation von Menschen mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spastik einhergehen.

Das Konzept strebt einen Lernprozess des Patienten an, um mit ihm die Kontrolle über die Muskelspannung und Bewegungsfunktionen wieder zu erarbeiten. Die Arbeitsprinzipien des Bobath-Konzeptes sind Regulation des Muskeltonus und Anbahnung physiologischer Bewegungsabläufe. Alle Lernangebote an den Patienten werden nach diesen beiden Prinzipien gestaltet und auch von Erfolg her beurteilt.

Die „Methoden“ des Bobath-Konzeptes sind Lernangebote, die dem Patienten nach einem individuellen Befund von Problemen, Ressourcen und Zielen wiederholt und gezielt entgegengebracht werden. Lernangebote sind insbesondere die Lagerung (Vermeidung bzw. Hemmung der Spastik), das Handling (Bewegungsanbahnung) und das Selbsthilfetraining (Anbahnung der Selbstpflegefähigkeit).

Therapie und Pflege von hirngeschädigten Menschen nach dem Bobath-Konzept müssen so früh wie möglich beginnen, damit negative Entwicklungen wie Ausbildung von Spastik und Erlernen unphysiologischer bzw. unnötiger, kompensatorischer Bewegungsabläufe, verhindert bzw. kontrolliert werden können. Hemiplegiepatienten, die im Akutkrankenhaus nach Bobath betreut wurden, haben bessere Erfolgsaussichten in der weiteren Rehabilitation.

Die Ziele des Bobath-Konzeptes:

  • Vermeidung bzw. Hemmung von Spastik und Wiederherstellung eines angepassten Muskeltonus
  • Anbahnung normaler, beidseitiger Bewegung
  • Vermeidung kompensatorischen Fehleinsatzes der nicht betroffenen Seite
  • Normalisierung der Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt
  • Selbstständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL)

 

Linkshänderberatung und Händigkeitstestung

Unsere Schwerpunkte sind:

  • Testung der Händigkeit bei Kindern und Erwachsenen
  • Information und Beratung über den Umgang mit Linkshändigkeit in Schule, Beruf und Alltag
  • Schreibvorbereitungskurse für linkshändige Vor- und Grundschulkinder
  • Informationen und Beratung für umgeschulte linkshändige Kinder und Erwachsene
  • Rückschulungsbegleitung auf die eigentlich dominante Hand
  • Produktberatung
  • Literaturtipps

 

Pädiatrie

Die Behandlung von Kindern (Pädiatrie) ist ein wesentliches Teilgebiet der Ergotherapie und entlehnt sich damit grundlegendes Wissen aus der Entwicklungspsychologie. Entsprechend überschneidet sich die Ergotherapie in mehreren Bereichen und in zunehmendem Maße mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Kinderpsychologie bzw. der kinderpsychologischen Behandlung.

Ergotherapie kann daher (im Rahmen interdisziplinärer Zusammenarbeit) bei allen Kindern und Jugendlichen indiziert sein, deren Entwicklung zu selbstständigen, handlungsfähigen Erwachsenen eingeschränkt bzw. behindert ist, z.B. durch:

  • Störungen des Bewegungsablaufs infolge hirnorganischer Schädigungen (spastische Lähmungen, Anfallsleiden, Hydrocephalus, Spina bifida, Muskeldystrophien etc.)
  • Störungen der sensomotorischen Entwicklungen und der damit verbundenen Beeinträchtigung der kognitiven Prozesse
  • Störungen der Wahrnehmungsfähigkeit und –verarbeitung (visuell, auditiv, taktil und propriozeptiv)
  • Ausfallerscheinungen bzw. Verzögerungen in der Sozialentwicklung, der Beziehungsbildung und Kommunikationsfähigkeit
  • Psychische Erkrankungen z.B. Verhaltensstörungen, ADHS, frühkindlicher Autismus
  • Graphomotorik
  • Grobmotorik / Feinmotorik
  • Teilleistungsstörungen (Dyskalkulie, Legasthenie)

Behandlungsziele sind unter anderem:

  • Verbesserung der Bewegungsabläufe, der Tonusregulation und der Koordination
  • Verbesserung der Sinneswahrnehmung und der Wahrnehmungsverarbeitung
  • Verbesserung der Konzentration, Ausdauer und kognitiver Leistungen
  • Stärkung der Motivation
  • Integration in Familie und Umwelt inkl. der intensiven Auseinandersetzung mit der Umwelt und der Kompensation bleibender Defizite
  • Größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag, in der Schule und im weiteren Umfeld

 

Neurologie

Hier werden vor allem Erkrankungen des zentralen Nervensystems, z.B. Zustand nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Verletzungen, Querschnittslähmungen, Multiple Sklerose oder Parkinson-Syndrom behandelt. Diese weisen in der Regel sehr komplexe Störungsbilder auf, die sich vergleichsweise langsam und nur selten vollständig zurückbilden.

Eine ergotherapeutische Behandlung in diesem Fachbereich beinhaltet zum Beispiel:

  • Hemmung und Abbau krankhafter Haltungs- und Bewegungsmuster und Erlernen und Üben normaler Bewegungen
  • Verbesserung der Verarbeitung von Sinnesreizen im Sinne einer Normalisierung der Reizempfindung, einer Filterung und Bewertung der empfundenen Reize, einer Normalisierung der Geschwindigkeit der Reizverarbeitung und der Normalisierung der Reizverarbeitung bis zu einer zweckmäßigen motorischen Antwort
  • Gesichtsfeldtraining
  • Behandlung von Störungen der Grob- und Feinmotorik
  • Verbesserung von Gleichgewichtsempfindungen und der Gleichgewichtsreaktionen
  • Verbesserung von neuropsychologischen Defiziten und Einschränkungen der geistigen Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese-Sinn-Verständnis, das Erkennen von Gegenständen oder das Erfassen von Räumen, Zeit und Personen
  • Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Entwicklung und Verbesserung der Fähigkeiten unter anderem in dem Bereich der Gefühlssteuerung, der Affekte oder der Kommunikation
  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbstständigkeit
  • Beratung bezüglich geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen und beruflichen Umfeld, eventuell Anpassung von Hilfsmitteln.

 

Orthopädie

Bei der Orthopädie werden Menschen mit Störungen des Bewegungsapparates ergotherapeutisch behandelt, z. B. bei oder nach:

  • Traumatischen und degenerativen Störungen der oberen und unteren Extremitäten und der Wirbelsäule
  • Knochenbrüchen
  • Amputationen
  • Querschnittslähmungen
  • Dysmelien
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Kontraktionsprophylaxe bei geriatrischen und Wachkomapatienten
  • Narbenbehandlung von Brandverletzten sowie eine Schienenversorgung

Die Arbeit geschieht hauptsächlich über motorisch-funktionelles Training und ist meistens gekoppelt mit Physiotherapie. Weiterhin werden Hilfsmittel angepasst und deren Handhabung geübt, und der Wohnraum des Betroffenen bei Bedarf adaptiert. Besonderer Schwerpunkt ist die (Wieder-)Herstellung der Feinmotorik, um eine größtmögliche Selbstständigkeit beim Essen, Trinken, Waschen und Anziehen (= Aktivitäten des täglichen Lebens) zu erreichen. Mit dem Bobath-Konzept arbeiten Ergotherapeuten aber auch an der Stabilität des Rumpfes und der Grobmotorik.

Ziele hierbei sind:

  • Das Erreichen größtmöglicher Selbstständigkeit im beruflichen, schulischen und häuslichen Alltag
  • Erweiterung des gesamten Bewegungsausmaßes aller Gelenke
  • Einüben schmerzarmer und kompensatorischer Bewegungsabläufe
  • Umtrainieren der Gebrauchshand

 

Geriatrie

Ergotherapeutisch behandelt werden ältere Menschen mit akuten und chronischen Erkrankungen aus den Fachgebieten der Neurologie, inneren Medizin, Orthopädie, Chirurgie und Psychiatrie, die aufgrund der verschiedenen Störungsbilder und Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität) in Senioren- und Pflegeheimen leben.

Die Ziele hierbei sind:

  • Förderung und Stabilisierung von vorhandenen und verloren gegangenen geistigen, sozialen und körperlichen Fähigkeiten
  • Vermeidung/Verminderung von Abhängigkeit und Isolation
  • Selbstständigkeit im Alltag
  • Erweiterung und Erhaltung des Bewegungsausmaßes aller Gelenke
  • Verbesserung der Handlungs- und Bewegungsplanung und –durchführung
  • Förderung der Wahrnehmung in allen Sinnesbereichen
  • Nutzung vorhandener Kompetenzen
  • Förderung und Stabilisierung von Gedächtnisleistungen, Aufmerksamkeit, Konzentration und Orientierung
  • Verbesserung und Erhaltung von individuell bestimmter Lebensqualität
  • Sturzprophylaxe

 

Psychiatrie

Ergotherapie in der Psychiatrie bietet Menschen aller Altersstufen, die zum Beispiel unter Suchterkrankungen, psychotischem Erleben, neurotischen oder psychosomatischen Störungen leiden, die Möglichkeit, ihre eigenen – kreativen – Potenziale (wieder)zuentdecken und durch die Erkrankung verloren gegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen.

Zu den Krankheitsbildern, mit denen Ergotherapeuten in der Psychiatrie zu tun haben, gehören psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter, Angststörungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, Depressionen, Schizophrenien, Essstörungen, affektive Störungen, dementielle Syndrome, Störungen bei Alkohol-, Drogen- und Medikamentensucht oder das hirnorganische Psychosyndrom.

Die grundsätzlichen Ziele der Ergotherapie in der Psychiatrie sind die Entwicklung, Verbesserung und der Erhalt von:

  • Psychischen Grundleistungsfunktionen wie Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität und Selbstständigkeit in der Tagesstruktur
  • Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung
  • Situationsgerechtem Verhalten, sozioemotionalen Kompetenzen und Interaktionsfähigkeit
  • Realitätsbezogenheit von Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Psychischer Stabilität und Selbstvertrauen
  • Eigenständige Lebensführung und Grundarbeitsfähigkeit

 

Dorntherapie

Die Dorn-Methode wurde von Dieter Dorn etwa 1975 entwickelt und bezeichnet die Behandlung von Wirbelsäule und Gelenken bei Schmerzen, Kribbeln, Taubheit, seitenunterschiedlicher Körperwahrnehmung etc..

Da alle Gewebe im menschlichen Körper als Einheit zu verstehen sind, kann sich eine Wirbelblockade im gesamten Körper auswirken, deswegen wird die gesamte Wirbelsäule behandelt. Die Befundung sowie Behandlung der Wirbelsäule und Gelenke erfolgt manuell, manchmal werden auch Hilfsmittel eingesetzt.

Die Dorn-Therapie ist keine Chiropraktik. Der Patient arbeitet während der Behandlung immer mit, spürt was passiert und kann es selbst kontrollieren. Dorn arbeitet ohne Stoßen, Reißen, Ziehen und Geschwindigkeit!

Die Dorn-Therapie zielt auf die Selbstständigkeit des Patienten hin. Da die Korrektur in Bewegung erfolgt, sind Traumatisierungen von Ligamenten (Bändern) nahezu ausgeschlossen.

Die Dorn-Therapie ist keine Kassenleistung, sodass die Kosten hierfür vom Patienten getragen werden müssen.

Unser Team

Unsere engagierten und kompetenten Ergotherapeuten/-innen erwarten Sie in unserer Praxis für Ergotherapie in Dahn. Alle unsere Mitarbeiter sind staatlich anerkannte Ergotherapeuten/-innen und besitzen langjährige Erfahrung. Wir bilden uns regelmäßig weiter, um unser Therapieangebot für Sie stetig zu optimieren und zu erweitern.

Patienteninformation

Unsere großzügigen und hellen Räumlichkeiten sind barrierefrei und mit einem Fahrstuhl erreichbar. Ein großer Parkplatz befindet sich direkt vor dem Haus.

Versicherte einer gesetzlichen Krankenkasse haben Anspruch auf Versorgung mit Heilmitteln. Dieser Anspruch ergibt sich aus dem Sozialgesetzbuch (SGB V). Zu den Heilmitteln gehören auch die Maßnahmen der Ergotherapie. Auch für Privatpatienten kann die Ergotherapie je nach Tarif als erstattungsfähiges Heilmittel im Versicherungsschutz enthalten sein. Erfahren Sie mehr im Bereich Patienteninformation.

News

Alle wichtigen Neuigkeiten rund um unsere Praxis

Frohe Weihnachten

Auch wir feiern Weihnachten, deshalb bleibt unsere Praxis vom 24.12.2020 bis einschließlich 03.01.2021 geschlossen. Ab dem 04.01.2021 sind wir wieder für Sie da! Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! Ihr Praxisteam

Jetzt auch Biofeedback!

Wir freuen uns sehr Ihnen eine neue Therapiemethode anbieten zu können! Mathias Paul, Praxiseigentümer, absolvierte im November 2020 eine Weiterbildung im Bereich „Biofeedback“. Beim Biofeedback werden dem Patienten eigene Körpersignale z.B. durch Computereinsatz...

Wir verstärken unser Team

Stellenangebot Ergotherapeut/-in Wir sind ein 5-köpfiges Team und suchen ab sofort eine/n Ergotherapeutin/en in Teil-/oder Vollzeit, die/der Interesse und Spaß an der Arbeit sowohl mit Erwachsenen als auch mit Kindern hat. Unsere Schwerpunkte liegen in der Neurologie,...

Änderungen durch Corona in der Praxis

Zum Schutz für Sie als Patient/-in und im Sinne des Arbeitsschutzes für unsere Therapeuten/-innen, haben auch wir die Pflicht innerhalb der Therapie Maßnahmen zum Infektionsschutz einzuhalten. Unter gegebenen Hygienemaßnahmen findet der Betrieb in unserer Praxis...

Frohe Weihnachten

Auch wir feiern Weihnachten, deshalb bleibt unsere Praxis vom 24.12.2020 bis einschließlich 03.01.2021 geschlossen.

Ab dem 04.01.2021 sind wir wieder für Sie da!

Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

Ihr Praxisteam

Jetzt auch Biofeedback!

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Mathias Paul, Praxiseigentümer, absolvierte im November 2020 eine Weiterbildung im Bereich „Biofeedback“.

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